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Karlheinz Böhm

Über 400 Gäste gedachten dem „Mensch für Menschen“.

Über 400 Gäste folgten heute Vormittag der persönlichen Einladung Almaz Böhms, um gemeinsam mit Wegbegleitern, Freunden und den Angehörigen ihrem Mann Karlheinz Böhm zu gedenken. Der ehemalige Schauspieler und Gründer der Hilfsorganisation verstarb am 29. Mai im Alter von 86 Jahren. Unter anderem fanden sich Bundespräsident a. D. Dr. Horst Köhler, der ehemalige Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel, der Landeshauptmann von Salzburg Dr. Wilfried Haslauer und die stellvertretende äthiopische Premierministerin Aster Mamo als offizielle Vertreterin Äthiopiens in der Residenz zu Salzburg ein und würdigten in einer bewegenden Gedenkfeier Karlheinz Böhm.

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Karlheinz Böhm selbst lebte nach der Maxime: „Es gibt keine erste, zweite oder dritte Welt! Wir leben alle auf ein und demselben Planeten, für den wir gemeinsam Verantwortung tragen.“ Als Visionär hat Karlheinz Böhm immer in die Zukunft geblickt und dafür gesorgt, dass Menschen für Menschen auch künftig in seinem Sinne fortgesetzt wird. Unterstützer, Freunde und Weggefährten in Europa und Äthiopien setzen sich auch in Zukunft für seine Ideale ein und führen sein einzigartiges Lebenswerk fort.
Bundespräsident a. D. Dr. Horst Köhler, der eng mit Karlheinz Böhm befreundet war und selbst mehrmals die Projektgebiete in Äthiopien besuchte, würdigte den beispiellosen Einsatz für die Menschen in Äthiopien: „Die Wirkung der Arbeit von Karlheinz Böhm, die vielen Verbesserungen der Menschen in Äthiopien, waren und sind für mich eine Vergewisserung, dass Entwicklungshilfe wirklich hilft, wenn sie konsequent den Menschen in den Blick nimmt.“

Dr. Peter Hanser-Strecker, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen in Deutschland, bedankte sich in seiner Rede bei dem Gründer der Äthiopienhilfe, der ein Ehrengrab auf dem Salzburger Kommunalfriedhof erhält: „Du hast deinen Traum verwirklicht und deine Vision für eine bessere Welt persönlich und authentisch gelebt. Danke, dass deine Vision so viel Eigenkraft entwickeln konnte, dass Äthiopien seinen eigenen und eigenständigen Weg mit unserer Hilfe gehen kann.“

An die tragende Bedeutung der Arbeit von Menschen für Menschen für die Bevölkerung Äthiopiens erinnerte in ihrer Ansprache die stellvertretende äthiopische Premierministerin Aster Mamo. Sie hob die bereits erreichten Fortschritte in Äthiopien hervor und nannte Karlheinz Böhm den „größten Freund des äthiopischen Volkes“.

Almaz Böhm, Ehefrau und Schirmherrin der Stiftung Menschen für Menschen bedankte sich für das Mitgefühl, den Trost und die Kraft, den ihr Unterstützer, Wegbegleiter und Freunde gespendet haben. Zudem bedankte sie sich bei allen Gästen in der Residenz für ihre Anteilnahme sowie bei allen Rednern, die bei der Gedenkfeier das Leben und Wirken Karlheinz Böhms gewürdigt haben. Dem Land Salzburg dankte sie für die großzügige Unterstützung der Gedenkfeier und der Stadt Salzburg für die Bereitstellung eines Ehrengrabes für ihren Mann. „Für mich ist nicht nur der bewundernswerteste Mensch gestorben, den ich kenne, sondern auch mein Ehemann, mein liebster Freund und überaus liebevoller Vater meiner beiden Kinder“ so Almaz Böhm.

13.06.2014

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