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Menschen für Menschen Schweiz beendet Zusammenarbeit mit Menschen für Menschen Deutschland

Schweizer Stiftung führt in Zukunft eigene Projekte in Äthiopien durch – Trennung zur Wahrung eigener Ansprüche an Effizienz und Transparenz notwendig.

Die unabhängige Stiftung Menschen für Menschen Schweiz geht künftig neue Wege und beendet die Zusammenarbeit mit ihrem bisherigen Kooperationspartner Menschen für Menschen Deutschland. Damit zieht die 1989 vom heutigen Stiftungsratspräsidenten Rolf Knie und dem heutigen Vizepräsidenten Carl Meyer gemeinsam mit Karlheinz Böhm gegründete Stiftung auch Konsequenzen aus den Entwicklungen der vergangenen Monate. Mit diesem Schritt will Menschen für Menschen Schweiz die Eigenständigkeit, die bereits in der Vergangenheit stark ausgeprägt war, noch deutlicher betonen und sicherstellen, dass sie den hohen eigenen Ansprüchen an Effizienz und Transparenz gerecht werden kann.

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In den vergangenen Jahren ist Menschen für Menschen konstant gewachsen und unterhielt zuletzt drei unabhängige Länderorganisationen in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland. Dazu kommen 800 Mitarbeiter in Äthiopien. In die Projektarbeit flossen Mittel aus allen Ländern, allerdings wurden alle Maßnahmen ausschließlich vom zentralen Projektkoordinationsbüro in Addis Abeba gesteuert und kontrolliert, das wiederum Teil der deutschen Stiftung ist. Zuletzt wurde es für die Schweizer Stiftung zunehmend schwieriger, direkt Kontrolle auszuüben und den eigenen Anforderungen an die Projekte zu entsprechen. Rolf Knie: „Die Zusammenarbeit mit Menschen für Menschen Deutschland und dem dazugehörigen Koordinationsbüro in Addis Abeba zu beenden, ist für uns der konsequente Schritt, um das Lebenswerk Karlheinz Böhms, wie wir es verstehen, fortzusetzen. Dafür werden wir unsere Projektarbeit künftig selbstständig in Äthiopien durchführen, eine eigene Programmdirektion etablieren und unser eigenes Kontrollbüro eröffnen - und dies alles mit einer schlanken Verwaltung.“ Die aktuellen Projekte Asagirt, Hagere Mariam, Dale Wabera sowie das Abdii-Borii-Kinderheim werden gemäß der Vereinbarung mit Menschen für Menschen Deutschland weiter unterstützt, allerdings nur unter der Voraussetzung verstärkter Kontroll- und Mitspracherechte seitens Menschen für Menschen Schweiz.
Rolf Knie weiter: „Durch die konsequente Eigenständigkeit haben wir die Möglichkeit, unsere Projektarbeit künftig selbst zu evaluieren, durchzuführen und zu kontrollieren. Auf diese Weise können wir unsere Verantwortung gegenüber Karlheinz Böhms Vision, der Bevölkerung in Äthiopien und den Spendern in der Schweiz wahrnehmen und die uns anvertrauten Mittel auch in Zukunft sinnvoll, effizient und nachhaltig einsetzen. Wir hoffen darüber hinaus, dass auch Menschen für Menschen Deutschland in der Lage ist, nötige Veränderungen anzustoßen und neue Strukturen zu etablieren, um sich in Zukunft wieder voll und ganz der Arbeit in Äthiopien widmen zu können.“
Die Planungen zum Start neuer Projekte in Äthiopien laufen derzeit, Details hierzu und zum neuen Weg von Menschen für Menschen Schweiz und der damit zusammenhängenden Neuausrichtung wird die Stiftung im Herbst bekannt geben.

05.09.2014

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