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Innovativ und originell

Die SOS-Kinderdörfer gewinnen Kommunikationspreis.

Am 7. Juni 2005 wird im Theater am Potsdamer Platz zum fünften Mal der Deutsche Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) vergeben. Den Sonderpreis für die wirkungsvollste Kommunikation in der Öffentlichkeit erhalten die SOS-Kinderdörfer weltweit.

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"Damit Kommunikation gelingt, sollte sie innovativ, vielleicht sogar ein wenig originell sein. Die von SOS ist beides", heißt es in der Begründung der Jury. Es gelinge den SOS-Kinderdörfern, die Menschen zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Schon der Gründungsvater Hermann Gmeiner habe die SOS-Kinderdörfer immer wieder äußerst erfolgreich in der Öffentlichkeit platziert, beispielsweise 1963 mit der Aktion "Ein Reiskorn für Korea". Damals war Gmeiner mit einem Sack Reis aus Korea zurück gekommen und hatte einzelne Reiskörner für eine Mark verkauft. Der Erlös war so groß, dass er nicht nur, wie angestrebt, ein neues Kinderdorf in Korea bauen konnte, sondern noch ein weiteres in Indien.
Auch die aktuellen Projekte der SOS-Kinderdörfer überzeugten die
Jury: Die Charity-Kunst-Auktion "SOS-Kunststück" beispielsweise, bei der die Käufer erst nach der Ersteigerung eines Kunstwerkes erfahren, wer es geschaffen hat: Ein Schauspieler wie Armin Müller-Stahl oder doch ein berühmter Maler wie Jörg Immendorff. Oder die Aktion der SOS-Kinderdörfer zur Fußballweltmeisterschaft: "6 Dörfer für 2006". Gemeinsam mit der FIFA sollen weltweit sechs neue SOS-Kinderdörfer gebaut werden - das Gastgeschenk Deutschlands an die Welt. Eine der Botschafterinnen der "6 Dörfer für 2006", die Sängerin Joy Denalane, wird bei der Preisverleihung in Berlin anwesend sein. Soeben ist sie aus Südafrika zurückgekommen, wo sie sich ein Bild von der Arbeit der SOS-Kinderdörfer gemacht hat. Über ihr Engagement sagt sie: "Wir Europäer sind als ehemalige Kolonialmächte mit für das Elend in Afrika verantwortlich. Es ist an uns, die Menschen dort zu unterstützen - am besten durch Hilfe zur Selbsthilfe!"
Ingrid Famula, Leiterin der Kommunikation der SOS-Kinderdörfer, freute sich sehr über den Preis, den sie am 7. Juni in Empfang nehmen wird. Sie hob die großen Verdienste Hermann Gmeiners hervor, der nicht nur Begründer der SOS-Kinderdörfer gewesen sei, sondern einer der innovativsten Vordenker im Bereich Marketing und Kommunikation. "Mein persönlicher Anspruch war es, die Kommunikation der SOS-Kinderdörfer in seinem Sinne ins 21. Jahrhundert zu bringen."

20.05.2005

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