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Spendendosenaktionen: Sammeln in Ladengeschäften

Sammeln „an der Theke“ als Fundraisingmaßnahme: so gelingt's.

In vielen Ladengeschäften stehen sie an der Theke oder in der Nähe der Kasse: Spendendosen örtlicher oder überregionaler Organisationen. Haben Sie sich auch einmal überlegt, „an der Theke“ zu sammeln? Hier finden Sie Anregung und Tipps dazu.

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Wer Spendendosen in Ladengeschäften aufstellen will, muss erst einmal investieren. Zwischen 2 und 15 Euro kostet eine „Sammelbüchse“. Hinzu kommen die Kosten für die erstmalige Aufstellung und die Kosten für die laufende Leerung.
Basis nachfolgender Kalkulation ist die Auswertung einer regional tätigen karitativen Organisation, welche in zwei Jahren Kosten und Erlöse akribisch aufzeichnete. Aufgestellt wurden im Erhebungszeitraum 800 Spendendosen in den verschiedensten Ladengeschäften (Lebensmittelhandel, Metzgerei, Bäckerei, Tankstelle etc.) und Dienstleistungsbetrieben (Apotheke, Friseur, Banken usw.).
Spendendosen gibt es schon seit Jahrhunderten.Ergebnis: Gespendet wird überall - nur unterschiedlich viel. Unterschiedliche Ergebnisse gab es nicht nur im Ladentypus sondern auch bei der Lage des Ladengeschäfts/Ladenzentrum, 1A-Lage, 1B-Lage usw.
Der durchschnittliche Erlös je Spendendose und Jahr lag zwar bei 18,65 Euro, differierte aber je nach Standort und Branche zwischen einigen wenigen Euro und 35 Euro.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat bundesweit etwa 80.000 Spendendosen in Ladengeschäften und Bankfilialen aufgestellt. Im Jahr 2004 konnte das Kinderhilfswerk damit rund 1,4 Millionen Euro Spendeneinnahmen erzielen (dkhw.de), durchschnittlich also 17,50 Euro pro Spendendose. Für die Logistik und Abwicklung sind bundesweit 28 Mitarbeiter tätig.

Höhere Erlöse wurden im Lebensmittelhandel (besonders Metzgereien, Bäckereien), Einzelhandel (z. B. Zeitschriftenhandel) und Dienstleistungsbetriebe (besonders Banken und Sparkassen). Ganz hinten lagen Ladengeschäfte, in denen vornehmlich Jugendliche verkehren (z. B. Videotheken) während bei Gaststätten recht unterschiedliche Ergebnisse erzielt wurden.
Die „Verlustquote“ war bei Gaststätten im Schnitt höher als bei allen anderen Betrieben. Apotheker scheinen besonders gut aufzupassen: Verlustquote = Null. Ansonsten sollte man mit einer Verlustquote von 2 bis 5 % / Jahr rechnen, je nachdem, wo die Spendendosen aufgestellt sind.
Im Gegensatz zu (öffentlichen) Haus- und Straßensammlungen (bitte beachten Sie ggf. die einzelnen Sammlungsgesetze in den Bundesländern) sind Spendendosenaktionen in Ladengeschäften in der Regel genehmigungsfrei.

Wie Sie Ihre Spendendosenaktionen in Ladengeschäften optimal planen und effektiv umsetzen lesen Sie in einem praxisnahen Beitrag. Inklusive Muster für die Aufstellung und Auswertung der Spendenerlöse.

13.10.2006

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