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Bundestafel-Treffen 2017:

REWE und PENNY spenden Tafeln rund 25 Tonnen langhaltbare Lebensmittel.

Die REWE Group unterstützt gemeinsam mit REWE und PENNY das diesjährige Bundestafeltreffen in Potsdam. Den Auftakt der Veranstaltung in der Metropolishalle machte gestern (30.06.) die Mitgliederversammlung der Tafeln (9:00 bis 16:00 Uhr) sowie ab 18:30 Uhr eine festliche Abendveranstaltung, bei der dann die über 1.000 ehrenamtlichen Tafel-Helfer im Mittelpunkt standen.

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Die REWE Group stellte als Dankeschön für den Einsatz der Ehrenamtlichen Lebensmittel und Getränke kostenlos zur Verfügung. Heute (01.07.) gibt es ab 11 Uhr die traditionelle Lange Tafel, in diesem Jahr auf dem Luisenplatz. Dorthin sind alle Bürger eingeladen, gemeinsam bei einem Grillfest zu essen und sich über die Arbeit der Tafeln - neben der Potsdamer gibt es im ganzen Bundesgebiet noch rund 900 weitere - zu informieren. Die insgesamt über einhundert Meter Lange Tafel sehen Schirmherr Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und Jochen Brühl, Vorsitzender des Bundesverbands der Tafeln, als starkes Zeichen der Solidarität und Mitmenschlichkeit. Auch hier stellt die REWE Group Lebensmittel und Getränke kostenlos zur Verfügung. Unterstützt wird das Fest durch das örtliche DRK und Überraschungsstars der Vorabendserie „GZSZ“.
"Wir arbeiten mit den Tafeln und dem Bundesverband seit 1996 zusammen. Über die Jahrzehnte ist ein enges und vertrauensvolles Miteinander daraus erwachsen. Uns eint der Anspruch, Menschen, die unsere Unterstützung benötigen, schnell und unbürokratisch zu helfen. Uns verbindet auch, dass wir uns gemeinsam gegen die Vernichtung von Lebensmitteln stellen. REWE und PENNY verkaufen mittlerweile im Jahresdurchschnitt 99 Prozent ihrer Lebensmittel. Das Gros des verbleibenden Prozents spenden wir den Tafeln", sagt Martin Brüning, Leiter der REWE Group-Unternehmenskommunikation.
Spannend wird es ab 13:15 Uhr. Denn dann wird bekannt gegeben, wie die Stadtwette ausgegangen ist. Am 6. April hatten Jann Jakobs und Jochen Brühl gewettet, ob die Potsdamer es schaffen binnen eines Tages, unterstützt von den Spielerinnen von Turbine Potsdam, maximal 2019 (Jann Jakobs) oder mehr als 2020 Tore (Jochen Brühl) zu schießen. Verliert der OB die Wette, wird er die Potsdamer Tafel einen Tag lang aktiv unterstützen. Mehr noch: REWE und PENNY haben sich verpflichtet, in diesem Fall jeweils pro Tor zehn Kilogramm Lebensmittel zu spenden und das Ergebnis auf maximal 25 Tonnen aufzustocken. Die Spende setzt sich speziell aus langhaltbaren Lebensmitteln zusammen wie Mehl, Reis, Nudeln, Zucker oder Konserven. Hilfe, die die Tafeln dringend benötigt, denn nicht zuletzt wegen der Flüchtlingsströme ist die Anzahl derjenigen gestiegen, die auf die Unterstützung der Tafeln angewiesen sind.
"Wir können die Folgen von Armut zwar lindern, aber nicht deren Ursachen beseitigen. Über 1,5 Millionen Menschen kommen regelmäßig zu den Tafeln, davon 24 Prozent Rentnerinnen und Rentner. Diese Zahl hat sich seit 2007 verdoppelt und wir gehen davon aus, dass sie noch weiter steigen wird. Mit der öffentlichen Langen Tafel in Potsdam zu unserem 22. Bundestafeltreffen möchten wir unter anderem auf diese Missstände aufmerksam machen und die Politik an ihre Aufgaben erinnern und zum Handeln auffordern", sagt Jochen Brühl, Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Tafel
"Als selbstständiger REWE-Kaufmann kenne ich die Situation in Potsdam sehr gut. Ich weiß, dass trotz voller Regale und praller Einkaufskörbe für viele Mitbürger dieser Stadt es nicht selbstverständlich ist, regelmäßig etwas zu essen zu haben. Daher unterstütze ich seit Jahren die Potsdamer Tafel mit Spenden. Umso mehr freue ich mich, heute stellvertretend den Tafeln symbolisch den REWE-Wetteinsatz von 12,5 Tonnen Lebensmitteln zu überreichen. Verlieren kann auch Spaß machen", so REWE-Kaufmann Michael Batz, der seit 2006 einen modernen 2.200 Quadratmeter großen Supermarkt an der Ludwig-Boltzmann-Straße 8 betreibt.
Daniel Perpeet, Vertriebsleiter der PENNY-Region Großbeeren, ergänzt: „PENNY verfügt als Discounter über ein fokussiertes Sortiment. Dennoch engagieren wir uns seit 2007 aktiv für die Tafeln. Wir zeigen damit einerseits unsere Solidarität mit Menschen, die unsere Unterstützung benötigen. Und wir setzen uns damit aktiv gegen Food Waste ein. Lebensmittel sollen den Menschen zugutekommen und nicht vernichtet werden, nur weil sie eine Druckstelle haben oder das Mindesthaltbarkeitsdatum in einigen Tagen abläuft. Auch wir sind stolze Verlierer und spenden unseren 12,5 Tonnen schweren Einsatz sehr gerne.“

03.07.2017

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